Ratgeber schreiben leicht gemacht Teil II

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Ratgeber schreiben leicht gemacht Teil II

Dein Ratgeber – Wie sollte ein gelungenes Vorwort aussehen?

Die ersten Seiten deines Ratgebers sind entscheidend!
Entweder du überzeugst potentielle Käufer*innen ­­– oder du schreckst sie ab.

Deswegen solltest du dir vorab genau überlegen, wie du das Vorwort deines Ratgebers aufbaust.

 

(Anmerkung: Falls du kein separates Vorwort schreiben möchtest, ist dieser Artikel synonym für die Einleitung, oder das erste Kapitel, zu verstehen.)

Zeige deine Expertise

Überzeuge deine Leser*innen, dass du Expert*in in deinem Thema bist.

Schreibe etwas über dich, deine Erfahrungen und warum dein Ratgeber andere weiterbringen kann.

Achte jedoch darauf das Mittelmaß zu halten.

Werde nicht zu ausschweifend oder selbstverliebt.
Das kann wiederum auch wieder abschreckend wirken.

Wichtig ist, von Anfang an deine Zielgruppe klar abzustecken.
So wissen deine Leser*innen direkt, ob dein Ratgeber für sie geeignet ist.

Biete einen groben Überblick

Weise kurz und knapp auf den Inhalt und Aufbau hin.

Eine komplette Inhaltsangabe gehört jedoch nicht ins Vorwort!

Essenzieller ist stattdessen ein gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis.
Hier wird auf den ersten Blick grob ersichtlich, um was es geht.
Alles Weitere erfahren deine Leser*innen dann, wenn sie weiterblättern.

Versuche das Interesse deiner Leser*innen für dein Thema zu wecken und gebe ihnen einen Überblick darüber, was sie erwartet.

Ist dein Ratgeber in praktische und theoretische Anteile aufgeteilt?
Hast du auch autobiographische Bezüge miteingebaut?
Was können deine Leser*innen daraus lernen?

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Gendern

Auch das Thema „Gendern“ kannst du kurz ansprechen.

Genderst du?
Wenn nicht, dann erläutere kurz warum.

Ein Autor dessen Buch ich lektoriert habe, hat dies sehr geschickt gelöst und ein kurzes Kapitel dazu hinzugefügt.
In diesem geht er auf eine Art und Weise, die sehr gut zum restlichen Text passt, darauf ein, warum er sich gezielt gegen Gendern entschieden hat.

Falls du genderst, dann lege dich auf eine Form fest und ziehe diese konsequent durch.

(Ich habe mich dazu entschlossen zu gendern, wenn ich dich direkt anspreche oder nicht zusammengesetzte Substantive verwende, die sich auf alle Geschlechter beziehen.
Ansonsten gendere ich, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten, nicht.
Natürlich meine ich auch, wenn ich von Dingen wie „Leseransprache“ schreibe alle Menschen und nicht nur die Männer.
😉
Mir persönlich liegt die Version mit dem Sternchen am besten, es gibt jedoch auch noch zahlreiche andere.
)


Eine Übersicht über die gängigsten Genderformen findest du zum Beispiel hier.

 

Was ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist eine kontinuierliche Leseransprache.
Diese solltest du vorab festlegen und ab der ersten Seite einheitlich durchziehen.

Wieso und, wie dir die Leseransprache gut gelingen kann, erfährst du im nächsten Teil.

1080 540 admin

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